Der Einbau der E-Motoren

Für einen E-Antrieb gibt es die Einbauarten:

  • Aussenborder, für offene Boote, alle Komponenten meistens in einer Einheit, es gibt unterschiedliche Schaftlängen.
  • Z-Antrieb, nur für Motorboote über ca 6 m, der Motor im Boot, der Kraftfluss ist Z-förmig..
  • Innenborder mit starrer Welle, für die Kajütboote, insbesondere Segelyachten, sowie einige schnelle Motorboote.
  • Saildrive, hauptsächlich auf kleinen Segelyachten bis etwa 11 m, der Motor sitzt im Boot, Kraftfluss wie  Z-Antrieb.
  • Pod-Motor, der E-Motor sitzt unter dem Rumpf, Akkus im Boot.  Ruderblatt oder drehbarer Motor.

Hier ein E-Motor mit starrer Welle, Kräutler:

 

Und zwei Aussenborder von E Tech und Torqeedo:

ein POD-Motor                                  und ein Saildrive, von Kräutler

 

E-Motor gibt es als :

  • Asynchronmotor, sog Kurzschlusslaeufer
  • Synchronmotor mit Permanentmagneten

Asynchronmotoren werden seit langem in allen Bereichen angewendet, demzufolge sind sie preisgünstig. Die Synchronmotoren mit Permanentmagneten sind technisch die effizienteste Motorenart, allerdings sind sie auch teurer als die verbreiteten Asynchronmotoren.